•  
     
Home tc77drabenderhoehe.de Verein Vereinsleben, Berichte, Blog Herren 30 spielen 3:3 in Wiehltal
TEILEN Facebook Social Bookmark

Herren 30 spielen 3:3 in Wiehltal

30.05.2026

Am Wochenende hieß es für die Herren 30 I aus Drabenderhöhe: Auswärtsspiel in Wiehltal. Die Vorzeichen standen... nun ja, sagen wir "sonnig", vor allem für unsere eigentliche Nummer 1. Der glänzte nämlich durch Abwesenheit, weil er es vorzog, sich in Tunesien die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, statt sich auf der roten Asche die Seele aus dem Leib zu rennen. Danke dafür.

Die Einzel:
• Tim Kasper: Plötzlich die Nummer 1! Tim musste direkt gegen eine echte Wand mit LK 11 ran. Er fightete wie ein Löwe, packte seine besten Schläge aus und zeigte ein absolut hochklassiges Match. Am Ende reichte es gegen den LK-Riesen leider nicht ganz für den Sieg, aber der moralische Gewinner des Tages war ganz klar Tim.
• Max Botsch erwischte einen etwas holprigen Start, bewies dann aber im zweiten Satz absolute Comeback-Qualitäten. Er biss sich rein, kämpfte sich zurück – doch am Ende ging ihm im entscheidenden Moment leider die Puste (oder das Quäntchen Glück) aus.
• Alvin Tausch traf auf einen alten Bekannten. Alvin spielte gefühlt zum hundertsten Mal gegen denselben Gegner. Und wie lief es? Business as usual! Mit einem lockeren 6:1 und 7:5 tütete Alvin den Sieg ein und bewies einmal mehr, dass er der absolute Angstgegner des Wiehlthalers bleibt.
• Chrissi Lange: Wer dachte, Tennis sei ein Sprint, kennt Chrissis ersten Satz nicht. Gefühlt zwei Stunden – inklusive epischer Ballwechsel, die vermutlich heute noch laufen würden – dauerte der erste Durchgang. Chrissi behielt die Nerven und holte sich den Marathon-Satz mit 7:5. Danach war der Widerstand des Gegners (und wahrscheinlich auch dessen Kondition) gebrochen. Im zweiten Satz fackelte Chrissi nicht lange: Ein deutliches 6:2.


Leider keine Bildbeschreibung für 13 herren 30 bild.jpg vorhanden.

Nach dem 2:2-Zwischenstand in den Einzeln rauchten die Köpfe. Die Frage war wie knacken wir die Wiehltaler? Wir zauberten für das zweite Doppel einen frischen Mann aus dem Hut: Ein zweiter Christopher wurde eingewechselt!

Doppel:

Tim und Max hatten nach ihren Einzeln noch eine Rechnung offen und fackelten nicht lange. Sie harmonierten wie Topf und Deckel und dominierten das Match nach Belieben. Im zweiten Satz passierte dann das, was niemand auf dem Platz sehen will: Ein Wiehltaler verletzte sich leider und musste aufgeben. Zwei Spieler mit demselben Namen auf dem Platz, dass sollte den Gegner eigentlich mental völlig aus dem Konzept bringen - ein genialer Plan. Leider hatten die Wiehltaler etwas dagegen. Die Gegner spielten nicht nur Tennis, die wussten tatsächlich, wie Doppel funktioniert! Mit der fiesen Kombination aus Humorlos-Aufschlag und gnadenlosem Netzspiel kauften sie unseren beiden Christophers den Schneid ab. Trotz vollem Einsatz und maximaler Namens-Symmetrie ging dieser Punkt leider nach Wiehltal. Am Ende des Tages trennten sich Drabenderhöhe und Wiehltal mit einem hochverdienten 3:3-Unentschieden. Ein echtes Kampfspiel, das alles bot: Verletzungspech, Marathon-Matches, taktische Finessen und jede Menge Spaß.


Weitere Berichte


Archive anzeigen >>>